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DM und Rossmann bannen CBD Öle aus dem Sortiment
CBD News

DM nimmt wieder CBD Öl ins Sortiment auf

DM hat CBD Öle wieder ins Sortiment aufgenommen. Das ewige hin und her geht weiter. Zuvor wurden CBD-haltige öle aus dem Sortiment verbannt, weil anscheinend THC Grenzwerte überschritten wurden. Anscheinend waren diese Ergebnisse falsch und die Firma Limuncan konnte das revidieren. Nun sind diese Produkte wieder erhältlich. Wir fassen zusammen was vor ca. 14 Tagen los war:

Erst vor wenigen Monaten hatten DM und Rossmann CBD Produkte in ihr Sortiment genommen und so auf die immense Nachfrage reagiert. CBD boomt und der Handel will von diesem Hype profitieren. Diese Woche wurde aber bekannt gegeben, dass CBD Produkte aus dem Sortiment gebannt werden. Grund dafür ist die noch immer unregulierte Umgehensweise mit CBD Produkten seitens Regierung. Schlagwort „Novel Food Verordung“.

Novel Food Verordnung

Nach Auffassung des BVL sind CBD-haltige Produkte nur als „Novel Food“ oder Arzneimittel verkehrsfähig. DM und Rossmann haben die CBD Öle der beiden Brands Limuncan und Nutree aus dem Sortiment verbannt. Weiterhin verkauft werden aber CBD Kaugummis. Man könnte annehmen, dass Kaugummis ebenfalls als Lebensmittel gelten? DM und Rossmann wollten sich nicht dazu äußern und ließen die Anfrage unkommentiert.

Was fällt eigentlich unter diese Novel Food Verordnung? Laut BVL sind das Lebensmittel die vor 1997 im europäischen Raum nicht umfangreich zum Verzehr angeboten wurden. Also neuartige Lebensmittel welche in eine dieser Kategorien fallen:

  • mit neuer oder gezielt veränderter Molekularstruktur
  • aus Mikroorganismen, Pilzen oder Algen
  • aus Materialien mineralischen Ursprungs
  • aus Pflanzen oder Pflanzenteilen
  • aus Tieren oder deren Teilen
  • aus Zell- oder Gewebekulturen
  • die durch ein neuartiges, nicht übliches Verfahren hergestellt wurden
  • aus technisch hergestellten Nanomaterialien
  • die Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe sind
  • die ausschließlich in Nahrungsergänzungsmitteln als nicht neuartig gelten und nun in anderen Lebensmitteln verwendet werden sollen

Dürfen CBD Öle bzw. Produkte nun verkauft werden?

Auf der Website des BVL lässt sich folgende Information finden:

Dem BVL ist derzeit keine Fallgestaltung bekannt, wonach Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln, verkehrsfähig wäre.

Aus Sicht des BVL muss für CBD-haltige Erzeugnisse vor dem Inverkehrbringen entweder ein Antrag auf Zulassung eines Arzneimittels oder ein Antrag auf Zulassung eines neuartigen Lebensmittels gestellt werden. Im Rahmen dieser Verfahren ist die Sicherheit des Erzeugnisses vom Antragsteller zu belegen.

Die wichtigsten Fragen zu Cannabidiol (CBD), Hanf, THC & Co in Lebensmitteln hat das BVL in FAQs auf untenstehender Seite zusammengefasst.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass noch eine allgemeine Regelung für CBD haltige Lebensmittel fehlt. Laut Aussagen des BVL ist die Behörde aktuell damit beschäftigt zu klären wie solche Produkte zu handeln sind. Möglich wäre eine Einstufung als Arzneimittel da CBD haltigen Produkten gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden. Wir schätzen, dass sich diese Frage innerhalb der nächsten Zeit klären wird. Bis dahin sind die Produzenten und Händler selbst für die Verkehrsfähigkeit verantwortlich. CBD Öle und Produkte dürfen nicht zulässige Menge an THC überschreiten. Es dürften keine Gesundheits- und Heilversprechen ausgesprochen werden, ebenfalls sollten keine Anwendungstipps und Dosierungsempfehlungen ausgesprochen werden.

Reine Vorsichtsmaßnahmen seitens DM und Rossmann?

Ob sie sich freiwillig oder auf behördlichen Druck hin von den CBD Ölen distanziert haben, dazu schweigen die Handelsketten. Auch wenn CBD keine berausche Wirkung besitzt und nicht als Betäubungsmittel zu handhaben ist, hat die Justiz die beliebten Hanf Produkte derzeit im Fokus. So führte die  Polizei in den vergangen Wochen mehrere Razzien in CBD-Shops durch, in denen nicht berauschende Hanfprodukte verkauft wurden.

CBD ist nicht berauschen aber trotzdem….

Da fragt man sich manchmal als normaler Bürger „Was soll der Schei* eigentlich?!?“. Der rechtliche Status von Cannabisprodukten außerhalb medizinischer Zwecke ist nicht aufgrund der Novel-Food-Verordnung heikel. Auch der THC-Gehalt von Hanfprodukten darf dem Betäubungsmittelgesetz zufolge 0,2 Prozent nicht überschreiten. Die Produkte von CBD CRAFT tun das nicht und wir sind jederzeit bereit unsere Ware prüfen zu lassen. Die Nachfrage ist groß, den Menschen hilft es und erleichert das Leben. Wieso also nicht einfach den Prozess schnellstmöglich zu Ende bringen und die Produkte 100 % legalisieren und regeln. Wir vermuten sehr stark, dass die Pharmaindustrie ihre Finger im Spiel hat. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt…

Quellen:
BVL
Deutsche Apotheker Zeitung

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